Was ich darunter verstehe... sei mir nicht böse, aber das würde eine längere Abhandlung!
Pferde als Sportgerät: durch falsche Behandlung, Vernachlässigung oder durch Unfall/Verstauchung/Prellung/Entzündung etc. zum Reiten
untauglich geworden, kommen sie zum Abdecker. Tierarzt und längere Behandlung sind zu teuer, zu lästig, zu zeitintensiv. Der Pferdemetzger
wiederum schlachtet nicht, sondern verkauft sie mit Gewinn an die Reitschule, wo sie
dann humpelnd und unter Schmerzen ewig im Kreis rumlaufen und Möchtegern-Reiter tragen müssen...
Von der Tierschutzarbeit her bin ich ziemlich "geschädigt", was den Umgang der Menschen mit Tieren allgemein und mit Pferden im Besonderen angeht:
ich habe fast nur die übelsten Erfahrungen gemacht.
Natürlich bin ich dadurch einseitig geprägt, und will gern annehmen, dass es auch "gute" Menschen gibt, die anständig mit ihren Tieren umgehen.
Reitturniere, Dressur auf Hochleistungsebene - NEIN DANKE!
Westernreiten macht dem Reiter auf jeden Fall weit mehr Spaß als dem Pferd! Wenn ich nur schon an die armen Gelenke denke. Dass die Arbeitspferde
im Amiland halt zum Arbeiten mit den Rinderherden her genommen wurden, o.k., war wohl irgendwie nötig, die Tiere hier und heute aber auf diese Art und Weise "nur zum Freizeitspaß" des Menschen so zu schinden, finde ich nicht grade toll! Aber ist nur meine Meinung, das muss jeder Pferde"sportler" selber mit seinem Gewissen
ausmachen.
Auch meine Tochter hat ziemlich viel negative Erfahrungen gemacht. Wie alle kleinen Mädchen war sie öfter im nahe gelegenen Reitstall als zu Hause.
Was dort abging mit den Tieren... es war jedenfalls ausschlaggebend dafür, dass sie Tiermedizin studiert hat und Tierärztin geworden ist.