Freundinnen.

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Re: Freundinnen.

Beitragvon diepaula am 29.07.2010 - 17:02

Ich bin sehr erstaunt wie gleich doch die Meinungen über die beste Freundin ist....über die Jahre wahrscheinlich hat sich die Vertrautheit zur "besten Freundin" so verändert.
In der Jugend erlese ich hier, haben fast alle Frauen noch Vertrauen zur besten Freundin besessen, und dann aufeinmal gibt es da einen Bruch, bei mir war das nicht anders. Ich glaube das kann man nicht mal richtig erklären, bei mir ist das so das meine beiden Töchter zu Freundinnen herangewachsen sind....oder besser gesagt das sind richtige "Kumpels" geworden....alles aber auch alles können wir miteinander besprechen, wir kennen uns in guten und in schlechten Tagen.
Also eine "beste Freundin" brauche ich auch nicht mehr.
Eure Paula :wink3:
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Re: Freundinnen.

Beitragvon Mama48 am 30.07.2010 - 06:59

Bei mir ist das genau so wie bei dir Paula. Auf meine Tochter kann ich mich 100%ig verlassen in jeder Lebenslage und umgekehrt ist das genau so.
Schön daß uns unsere Töchter "so gelungen" sind.

LG Mama48.
Solltest du beim Basteln/Nähen in Not geraten - einfach Mama48 fragen.
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Re: Freundinnen.

Beitragvon Johanna am 30.07.2010 - 09:29

Mama48 hat geschrieben:Schön daß uns unsere Töchter "so gelungen" sind. LG Mama48.


Dann habt Ihr - Paula und Mama - aber auch sehr viel dafür getan, dass dieses Ergebnis "herauskam" :lol: :lol:
bei meiner zweiten Brut ist das genauso - egal was ist, wir können uns felsenfest aufeinander verlassen.
Freundinnen hab ich nie gebraucht und nicht nur mein Mädchenname sorgte damals dafür, dass ich dort, wo ich als Kind lebte "Aussenseiter" war.
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Re: Freundinnen.

Beitragvon diepaula am 30.07.2010 - 11:43

Ja, Johanna das stimmt , man hat eine Menge dafür getan, das die Kinder auch zur Mutter so ein Vertrauensverhältnis haben.... da ist als allererstes Mal die Liebe, und das Band das man als Mutter in sich trägt schon von Natur aus...so sehe ich das, dann Verständnis für die Kinder, auch wenn Fehler passieren....so lernen sie schon von klein an ,niemand ist Fehlerfrei ,und können im Alter mit diesen Situationen viel besser umgehen......ja das stimmt ich hab zwei gut gelungene Töchter, die täglich auch wenn es mal schwierig wird, ihr Leben meistern. :klatsch: :klatsch:
Paula
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Re: Freundinnen.

Beitragvon Johanna am 30.07.2010 - 13:31

diepaula hat geschrieben:.... und das Band das man als Mutter in sich trägt schon von Natur aus...


das Band allein macht es nicht, man muss auch sehr viel Zeit "investieren" und was ich wichtig fand: "gut zuhören können"
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Re: Freundinnen.

Beitragvon diepaula am 30.07.2010 - 16:37

Genau Johanna....so viele Dinge müssen zusammenpassen....ich war nur zu faul ganz ehrlich gesagt jedes einzelne Detail hier aufzuzählen, ich glaube aber das ist auch nicht nötig, jeder Mensch weiß was alles dazugehört um einen guten Draht zu einem liebenden Menschen zu haben...ich sage immer für mich das hat mit Ausstrahlung zu tun, ich weiß ziemlich genau mit wem ich kann und mit wem nicht.
Hier im Internet reicht bereits ein Satz, ob ich mich darauf einlasse oder nicht.
Ich hoffe das klingt nicht überheblich, ich denke andere Menschen spüren das auch.....so nun komme ich mir wie eine Predigerin vor, nun ist dann aber auch genug gesagt...kicher... :104: :104: :104:
Paula
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Re: Freundinnen.

Beitragvon silberfisch am 31.07.2010 - 19:47

Bin nach Jahren drauf gekommen, daß meine damalige Bekannte eine ganz wunderbare tiefgründige Frau ist und wir sind heute so verbunden wie nie.
Alle anderen Freundschaften haben diese tiefe Verbundenheit noch lange nicht erreicht bzw sind mir auch bißchen oberflächlich manchmal. Obgleich auch sehr liebe Menschen. Davon wende ich mich dann eher ab.. es langweilt mich. Es langweilt mich zum Glück und ich lerne nach und nach immer wieder tiefgründige Menschen kennen.
Das bereichert mich dann eher..schön daß es so ist.

Sonstige Bekanntschaften sind eher keine Freundschaft.

Mit einer Person kann man eine ganze Veranstaltung haben abends bei einer Tasse Tee, während man mit 20 Leuten am Abend eine große Langeweile spüren kann.
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Re: Freundinnen.

Beitragvon Sternkeks am 01.08.2010 - 10:34

silberfisch hat geschrieben:...Mit einer Person kann man eine ganze Veranstaltung haben abends bei einer Tasse Tee, während man mit 20 Leuten am Abend eine große Langeweile spüren kann.


Mensch, das trifft es haargenau, silberfisch!

Zum Thema selbst: ich hatte nie und habe auch jetzt keine sogenannte beste Freundin, hat sich irgendwie nie ergeben.
Gute Schul-und Studienkameradinnen, Nachbarsmädel, befreundete Arbeitskolleginnen oder gute Bekannte, mit denen
man recht viel unternommen und Spaß gehabt hat, gab es reichlich, aber als die jeweiligen Zeiten durch äußere Umstände
vorbei waren, hat man sich ohne Bedauern langsam wieder aus den Augen verloren.
Ich bin aber auch jemand, der seine Probleme mit sich selbst klärt, sicher, schonmal Dampf ablassen kann man auch
bei guten Bekannten, aber wirkliche Hilfe erwarte ich von niemandem. Wenn ich mir eine Suppe eingebrockt habe,
löffle ich sie auch allein aus.
Trotzdem war ich froh und auch erstaunt, als in wirklich schweren Zeiten von unerwarteter Seite tatkräftige Hilfe kam,
die ich dankbar annehmen konnte.
Liebe Grüße und gute Wünsche
für Mensch und Tier
von Sternkeks
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Re: Freundinnen.

Beitragvon Simone am 02.08.2010 - 14:13

Ja also zum Thema Freundin kann ich auch was erzählen. Und zwar geht es hierbei um meine Schwägerin, sie war wirklich meine einzigste und aller allerbeste Freundin.Wir haben soviel mit einander durch gemacht. Sie war immer für mich da, und ich war immer für sie da. Wir haben gemeinsam über Kleinigkeiten lachen können, wir haben aber auch gemeinsam weinen können. Wir konnten über alles sprechen. Wir hatten beide mal sehr sehr schwere Zeiten durch stehen müssen, selbst dann die eine war für die andere da. Für mich war sie im Grunde wie eine Schwester, und ich hab sie wirklich unendlich doll lieb. Allerdings war es bei immer so wenn sie einen Mann kennen gelernt hat, hat sie sich immer extrem verändert, da zählte nichts anderes mehr. Oder genauso war es auch mit Freundinnen, sie hatte immer wieder Phasen da hat sie sich täglich mit Freundinnen getroffen was ja auch nicht schlimm ist, aber dann kannte sie auch wieder nichts anderes. Ja dann hat sie einen Mann kennen gelernt und ist der Liebe wegen nach Hamburg gezogen, für mich war das doch schon sehr sehr hart.Nach Hamburg kann man nicht einfach mal so jeden Tag auf ein Kaffee hin fahren.Oder wenn man mal quatschen will, im ersten Moment geht dann nur anrufen. Bis dann aufeinmal mein Mann sich mit ihr gestritten hat.Gestritten haben sie sich eigentlich öfter mal Bruder und Schwester ebend. Aber ich hab dann immer versucht zu vermitteln, zu meinem Mann hab ich immer gesagt nun geh schon auf deine Schwester zu, und zu ihr hab ich gesagt nun geh schon auf deinen Bruder zu. Beide sind aber auch super stur. Ja Anfang April haben die beiden sich wieder gestritten wo ich erstmal garnichts weiter zu gesagt habe. Mein Mann hat ihr gesagt das sie sich nur meldet wenn sie was will. Am nächsten Tag hab ich ihr dann eine sms geschrieben und hab ihr gesagt das es mir leid tut das die beiden wieder gestritten haben.Ja und dann wurde ich aufeinmal da mit rein gezogen, ohne Guten Morgen oder so schrieb sie ich möchte mal wissen wie mein Bruder darauf kommt das sie sichh nur bei uns meldet wenn sie was will. Ich hab ihr dann gesagt, Maus bitte sei mir nicht böse aber in diesem Fall hat dein Bruder wirklich Recht ( Sonst gab ich ihr oftmals recht wenn sie gestritten hatten). Und dann ging es los. Sie ist sehr sehr unfair geworden und hat Sachen gesagt die mich sehr sehr verletzt haben und mich sehr enttäuscht haben. Das hatte ich ihr aber auch geschrieben das sie jetzt sehr unfair ist. Dann habe ich eine ganze Zeit nichts mehr von ihr gehört, und da hab ich gedacht ich schreibe ihr mal eine Email das ich die Situation wie sie jetzt ist sehr sehr doof finde.Hab ihr geschrieben wenn ich irgendetwas gesagt oder geschrieben haben sollte was sie verletzt hat dann tut es mir leid, wobei ich das nicht gemacht habe.Habe ihr geschrieben das sie mich sehr verletzt hat und ich sehr enttäuscht bin und das ich dachte das sie mich nach 5 Jahren besser kennt. Und habe ihr geschrieben das ich sie trotz alle dem lieb habe.Wieder verging eine ganze Weile, dann bekam ich von ihr eine Email. Da stand drin das sie über den Streit nicht mehr reden möchte, da sich jeder im Recht fühlt, aber was sie dann noch sagen wollte ist, das ihr der Abstand zu uns sehr sehr giut tut.Ja und das wars. Seit April keinen Kontakt. Ich bin wirklich super enttäuscht von wegen der Abstand zu uns tut ihr gut, es gab Zeiten da konnte sie nicht genug von uns kriegen.Das tut echt weh. Und das schlimmste aber ist das ich sie auch noch vermisse.
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Re: Freundinnen.

Beitragvon Simone am 02.08.2010 - 15:56

Mama48, das ist doch total schön das du dich auf deine Tochter 100 Prozentig verlassen kannst, das zeigt doch das ihr ein gutes Verhältniss zueinander habt.

LG Simone
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Re: Freundinnen.

Beitragvon smiling_sun am 17.08.2010 - 19:44

Vor 8 jahren bin ich mit meinen Eltern, von der Lausitz in den Spreewald gezogen, ich musste meine ganzen Freunde zurück lassen und auch meine beste Freundin.
Meine und ihre Eltern waren sehr gut befreundet. Von meiner Freundin die Mutter hat mit meiner Mutter in der gleichen Klinik glegen als sie uns bekommen. Ich am 1 August, meine Freundin am 2 August, und seit dem kennen wir uns(wenn man das schon "kennen" nennen kann^^
Doch in der Krippe und auch im Kindergarten waren wir nie zusammen in einer Gruppe, wir mussten uns immer so treffen, aber dann sind wir zum Glück in die gleiche Klasse in die Grundschule gekommen.
Eigentlich sind wir total verschieden. ich bin sehr aufbrausend, muss immer was tun und bis voller power. Sie ist eher das Gegenteil von mir. Trotzdem war unsere Freundschaft immer was besonders, irgendwie fühle ich mich mit ihr verbunden. Als mir dann meine Eltern erzählten, das wir umziehen is für mich eine kleine Welt zusammen gebrochen. ich musste mit 12 jahre alles verlassen was mir wichtig war und bis dann noch von der Stadt mit 30.000 Einwohner in ein 1000 einwohner dorf gezogen, wo ich die leute net mal mehr verstanden habe, wegen diesem Dialekt. =)
Naja jedenfals war das sehr schwer für mich und auch für meine beste Freundin. Wir telefonierten und schrieben und ganz viele Briefe...bis heute. Wir sehen uns zwar wenn es hoch kommt bloß drei mal im Jahr, doch diese zeit ist einfach einmahlig. Ich spühre wenn etwas mit ihr nicht stimmt und sie spührt es auch, obwohl wir uns nicht sehen.
Ich bin so stolz darauf sie zu haben, und hoffe das ich sie nie verlieren werde.
Manchmal frage ich mich, wie es vielleicht gekommen wäre, wenn wir nicht umgezogen wären, wenn wir dort geblieben wäre. Ob die Freundschaft dann gehalten hätte.
jedenfals möchte ich sie nicht missen und bin einfach froh so einen Menschen wie meine beste Freundin zu haben...die mir zwar oft in meiner Nähe fehlt, ich aber immer was das sie für mich da is, und ich sie dadurch doch ganz nah bei mir spühre....irgendwie verrückt aber wahr=)
[color=#BF00BF]Warte nicht auf große Wunder, sonst verpasst du viele kleine....[/color]
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Re: Freundinnen.

Beitragvon Toxica53 am 25.08.2010 - 01:39

Hallo,

ich hab hier jetzt nicht alles mit gelesen,moechte euch aber doch von meinen Erfahrungen in Sachen "Freundin" berichten.
Ich habe meine beste Freundin vor 30 Jahren kennen gelernt.
Sie war verheiratet,ich auch.Sie war schwanger,ich hatte einen Sohn von 4 Monaten.
Wir haben uns wirklich immer gut verstanden.Sogar in der Zeit als ihr Mann trank und sie grosse Probleme hatte.
Dann fing sie an sich zu veraendern...klar in so einer Situation.
Und ich hab versucht sie so zu akzeptieren wie sie ist.Das ist mir auch nicht schwer gefallen.
Wir waren immer fuereinander da...wirklich.
Wenn es der einen schlecht ging war die andere da und hat geholfen.Sei es dass sie mal bei mir gewohnt hat eine Weile,oder dass sie dann,als ich krank wurde taeglich mehrmals eine Strecke von 85 km auf sich genommen hat um mich im Krankenhaus und meine Katzen in meiner Wohnung zu versorgen.
Dann gab es vor 5einhalb Jahren ein schlimmes Missverstaendnis und unsere Freundschaft brach ab.
Vor 5 Jahren bin ich dann ausgewandert...hab sie aber nie vergessen.
Und vor etwa 6 Monaten hab ich sie dann einfach mal angerufen.
Und,was soll ich sagen,wir haben beide am Telefon geweint!
Heute sind wir wieder beste Freundinnen...trotz der 3500km Distanz.
Und ich geb ehrlich zu...auch wenn sie sehr weit weg ist,ich moechte sie nie mehr missen!
Fazit....ich finde es ist wichtig dass man eine gute Freundin hat!
Nur mit ihr,oder fast nur mit ihr,kann man ueber Sachen sprechen,die man ansonsten fuer sich behaelt.

LG Toxi
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